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Was lange gärt und reift wird gut

Die Gärung der 2014er Moste ist abgeschlossen. Die Jungweine verbleiben unfiltriert auf der Feinhefe bis zum Frühjahr im Fass liegen. Um möglichst klare Weine zu erzielen, den postiven Einfluss der Hefe aber dennoch nutzen zu können, wird nach dem Abschluß der Gärung ein Abstich gemacht. Dabei wird der Jungwein in einen anderen Tank überführt. Durch die Gärung hat sich ein dickes Hefedepot von abgestorbenen Zellen gebildet, welches durch diesen Arbeitsschritt entfernt wird. Die noch in Schwebe befindliche, vitale Feinhefe wird im Wein bis zur Filtration belassen. Dieser als “Sur lie” bezeichneter Ausbau erhöht den Schmelz der Weine und trägt zu einen vielschichtigeren Köper bei. Guter Wein braucht Zeit!